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Corona weltweit: Novovax wirkt wohl gut gegen Omikron – Politik


Der Corona-Impfstoff von Novavax bietet nach Angaben des Herstellers einen wirksamen Schutz gegen die Omikron-Variante. Das Vakzin rufe eine wirksame Immunreaktion gegen die Variante hervor, eine zusätzliche Auffrischungsimpfung erhöhe die Immunantwort, teilt das Unternehmen nach ersten Daten einer laufenden Studie zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei Jugendlichen und als Booster mit.

Der Impfstoff ist kürzlich erst von der EU zugelassen worden. Es können aber noch Wochen bis Monate vergehen, bis der Impfstoff breit verfügbar sein wird. Experten raten daher, nicht auf Novavax zu warten. Sondern auf einen der verfügbaren Impfstoffe zurückzugreifen. (23.12.2021)

Corona-Ausbruch: Lockdown für chinesische 13-Millionen-Stadt

Nach einigen Dutzend Corona-Infektionen im chinesischen Xi’an sind massive Ausgangssperren für die 13 Millionen Bewohner der Metropole verhängt worden. Seit Mitternacht dürfen sie ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, Ausnahmen sind kaum erlaubt. Jede Familie kann ein Mitglied bestimmen, das alle zwei Tage einkaufen gehen darf, wie die Stadtregierung in ihrem Erlass mitteilte. Die Behörden meldeten am Donnerstag 63 lokale Infektionen. Der Ausbruch sei durch “importierte Fälle” ausgelöst worden, hieß es.

Ob es sich bei dem Virus um die neue Omikron-Variante handelt, wurde nicht mitgeteilt. Neben dem Lockdown in der Provinzhauptstadt von Shaanxi sollen auch millionenfache Corona-Tests dabei helfen, den Ausbruch einzudämmen. Infizierte und ihre engen Kontaktpersonen sollen ins Krankenhaus oder in Quarantäne gebracht, alle Übertragungswege unterbrochen werden. Schulen wurden geschlossen – ebenso Geschäfte, die nicht zwingend für die Versorgung notwendig sind. Auch Verkehrsverbindungen wurden weitgehend unterbrochen. Ein großer Teil der Flüge nach Xi’an wurde gestrichen.

Mit derart rigiden Maßnahmen hat China, das eine Null-Covid-Politik verfolgt, das Virus weitgehend in den Griff bekommen. Seit mehr als einem Jahr ist es um die Pandemielage in der Volksrepublik deutlich besser bestellt als in vielen anderen Ländern. Das tägliche Leben und die Wirtschaft haben sich längst normalisiert. Allerdings hat die ansteckendere Delta-Variante seit Herbst mehrere Ausbrüche verursacht. Und jetzt fürchten Verantwortliche die hochinfektiöse Omikron-Variante, die sich noch schneller ausbreitet. In sechs Wochen sollen in Peking die Olympischen Winterspiele beginnen. (23.12.2021)

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Pfizers Corona-Medikament erhält Notfallzulassung in den USA

Die US-Arzneimittelaufsicht FDA erteilt eine Notfallzulassung für die Anti-Virus-Pille Paxlovid von Pfizer. Dem Pharmakonzern zufolge zeigt die Tablette eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisiko-Patienten. Es ist die erste derartige Medizin, die in den USA zugelassen wird.

Mit Paxlovid behandelt werden sollen positiv getestete Corona-Patienten ab zwölf Jahren mit milden bis mittleren Symptomen und einem großen Risiko für eine Verschlimmerung der Erkrankung. Das Medikament sollte maximal fünf Tage nach Symptombeginn verabreicht werden. In den USA wird es verschreibungspflichtig, aber kostenlos erhältlich sein. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören eine Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Durchfall, Bluthochdruck und Muskelschmerzen.

Medikamente wie Paxlovid gelten unter Experten als eine Säule der Coronavirus-Bekämpfung. Sie sind aber im Vergleich zu vorbeugenden Impfungen deutlich teurer und in der Anwendung oft komplizierter. Vor der Zulassung sind sie bei weniger Menschen getestet worden als die Impfstoffe – die zudem seit Monaten weltweit milliardenfach verabreicht und parallel weiter überwacht werden. Auch die FDA erklärte, dass für die breite Bevölkerung das nun zugelassene Medikament kein Ersatz für eine Impfung sei. (22.12.2021)

Spanien führt Maskenpflicht im Freien wieder ein

Spanien will die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus mit verhältnismäßig milden Maßnahmen wie mehr Impfungen, mehr medizinischem Personal sowie einer Maskenpflicht auch im Freien bekämpfen. Das teilte die Regierung nach einer Video-Krisensitzung von Ministerpräsident Pedro Sánchez mit den Regional-Regierungschefs mit, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete.

Katalonien konnte sich mit der Forderung nach landesweit strengeren Einschränkungen nicht durchsetzen. In der Region, in der die zweitgrößte Stadt Barcelona liegt, sind von diesem Freitag an Clubs, Bars und Discos geschlossen, es bestehen Ausgehbeschränkungen zwischen 1 und 6 Uhr in der Nacht und Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen dürfen nur zu einem Teil ausgelastet sein.

In Spanien schnellte die Zahl der Neuinfektionen zuletzt wieder in die Höhe. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Mittwoch auf 486 und war damit weit höher als in Deutschland. Allerdings weisen viele Erkrankte wegen der hohen Impfquote von etwa 80 Prozent keine oder nur milde Symptome auf. Die Lage auf den Intensivstationen ist im Vergleich zu Deutschland entspannter. (22.12.2021)

Großbritannien: Mehr als 100 000 Corona-Fälle an einem Tag

In Großbritannien sind erstmals mehr als 100 000 Infektionen mit dem Coronavirus an einem einzigen Tag verzeichnet worden, nämlich laut der entsprechenden Website der Regierung exakt 106 122 neue Fälle.

Trotz der beunruhigenden Entwicklung hat Premierminister Boris Johnson für den Landesteil England, über den die Zentralregierung in London entscheiden kann, verschärfte Corona-Maßnahmen für die Festtage ausgeschlossen. Johnson will abwarten, bis es eine klare Datenlage dazu gibt, ob mit dem starken Anstieg der Infektionen auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen steigt. Experten warnen jedoch, dass es dann zu spät sein könnte. Zudem bereiten Personalmängel in Krankenhäusern und im öffentlichen Verkehr zunehmend Schwierigkeiten, weil viele Mitarbeiter sich infizieren und in Selbstisolation gehen. Die Regierung kündigte daher am Mittwoch an, die Dauer der Isolation von zehn auf sieben Tage zu verkürzen.

Die Regionalregierungen in Schottland und Wales haben hingegen weitere Einschränkungen angekündigt. So gelten für Schottland vom zweiten Weihnachtsfeiertag an Obergrenzen bei Besucherzahlen für Sportveranstaltungen. Für Wales kündigte die Regierung eine Obergrenze von 30 Personen für Veranstaltungen in Innenräumen und 50 Personen im Freien an. (22.12.2021)

Israel will über 60-Jährige zum vierten Mal impfen lassen

Angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus sollen in Israel Über-60-Jährige sowie Beschäftigte im Gesundheitssystem eine vierte Impfdosis erhalten. Regierungschef Naftali Bennett wies nach Angaben seines Büros die Krankenkassen an, sich auf eine weitere breite Impfkampagne einzustellen. Dies werde dabei helfen, “die Omikron-Welle zu überwinden, die die ganze Welt überschwemmt”, sagte Bennett. Das Corona-Kabinett beschloss außerdem neue Beschränkungen für Schulklassen und im Einzelhandel. Israel hat die vierte Corona-Welle bereits hinter sich, zuletzt sind die Infektionszahlen jedoch wieder angestiegen. Nur rund 59 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. 32 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei neun Prozent ist die Gültigkeit der Impfung abgelaufen. (21.12.2021)

Studie aus Südafrika deutet auf milderen Verlauf durch Omikron hin

Eine südafrikanische Studie bekräftigt die Vermutung, dass Infektionen mit Omikron im Vergleich zu bisherigen Coronavirus-Varianten glimpflicher verlaufen. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass ein Krankenhausaufenthalt für mit Omikron Infizierte 80 Prozent unwahrscheinlicher sei. Zudem hätten geimpfte Omikron-Patienten dem Papier nach eine 70-prozentige Chance, einer Behandlung auf der Intensivstation zu entgehen.

Für die Studie haben die Autorinnen und Autoren Daten ausgewertet, die bis Ende November erhoben wurden. Cheryl Cohen von Südafrikas Nationalem Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) hält sie für “sehr ermutigend”. Sie warnt jedoch, dass es sich noch um frühe Daten handelt und weitere Studien nötig seien. (22.12.2021)


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