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Corona weltweit: Viele Tote in den USA und Russland – Politik


In den USA melden die Gesundheitsbehörden mindestens 297 099 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mindestens 1176 weitere Menschen starben mit oder an dem Coronavirus. Die USA, wo rund 330 Millionen Menschen leben, weisen weltweit die höchsten Infektions- und Totenzahlen auf. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie mehr als 52,15 Millionen Ansteckungsfälle nachgewiesen, mindestens 819 249 Menschen starben. Omikron hat in dem Land Delta als häufigste Virusvariante bereits verdrängt.

Auch in Russland starben erneut viele Menschen. Die Gesundheitsbehörden verzeichnen 981 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden. Zudem haben sich 24 946 Menschen nachweislich infiziert. (25.12.2021)

Mehr als 4500 Flüge über die Weihnachtsfeiertage storniert

Angesichts der stark ansteigenden Omikron-Infektionen sind weltweit mehr als 4500 Flüge über die Weihnachtsfeiertage storniert worden. Fast 10 000 starteten am Freitag zudem erst mit Verspätung. Dies berichtet die Internetseite FlightAware, die Flüge weltweit verfolgt.

Die Fluggesellschaften haben Schwierigkeiten, ausreichend Personal für ihre Flüge bereit zu stellen, weil sich derzeit so viele Besatzunsmitglieder krank melden. “Wir schauen jetzt von Tag zu Tag”, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft United Airlines am Freitag.

Auch die Lufthansa hatte kurz vor Weihnachten Interkontinentalflüge gestrichen, weil sich so viele Piloten krankgemeldet hatten. Betroffen seien vom 23. bis 26. Dezember vor allem Verbindungen über den Nordatlantik etwa nach Boston, Houston und Washington, hatte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag gesagt. In diesem Verkehrsgebiet könnten die Passagiere am leichtesten umgebucht werden. Auch ein Hin- und Rückflug nach Japan wurde abgesagt. “Wir haben mit einem sehr großen Puffer geplant. Der reicht aber für die extrem hohe Krankenquote nicht aus”, so der Sprecher. Über einen Zusammenhang mit der Omikron wolle er nicht spekulieren, da Lufthansa nicht über die Art der Erkrankungen informiert werde. (25.12.2021)

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Jeder Zehnte Londoner wohl mit Corona infiziert

In London hat sich wohl einer von zehn Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die jüngste tägliche Schätzung des nationalen Statistikamtes ONS zeigt, dass am Sonntag rund 9,5 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Londons mit dem Virus infiziert waren. Schätzungen für England ergeben, dass sich die Ausbreitung des Virus beschleunigt hat. Danach war in den sieben Tagen von 13. bis 19. Dezember einer von 35 Menschen infiziert. In den sieben Tagen bis 16. Dezember war es noch einer von 45 Menschen.

Der britische Premierminister Boris Johnson rief seine Landsleute auch deshalb in seiner Weihnachtsansprache auf, sich vor Familientreffen auf das Coronavirus zu testen und sich impfen zu lassen. “Obwohl die Zeit, um Geschenke zu kaufen, theoretisch ausläuft, gibt es noch immer eine wundervolle Sache, die ihr eurer Familie und dem ganzen Land schenken könnt – und das ist, sich impfen zu lassen”, sagt Johnson einem Redetext zufolge in seiner Ansprache an die Nation am Heiligabend.

Trotz einer Rekordzahl an Neuinfektionen durch die Omikron-Variante gelten in Großbritannien über Weihnachten keine Kontaktbeschränkungen oder andere schärfere Maßnahmen. In den Krankenhäusern in England zeichnet sich allerdings bereits ab, dass schon in Kürze eine Überlastung drohen könnte. Innerhalb einer Woche stiegen die Krankmeldungen im Zusammenhang mit Covid-19 im englischen Gesundheitsdienst um fast 40 Prozent, wie der Guardian berichtete. Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern steigt.

Johnson rief dazu auf, sich insbesondere vor Treffen mit gefährdeten Angehörigen auf das Virus zu testen. Er glaube jedoch, dass dieses Weihnachten “signifikant besser” sein werde als das letzte, sagte der konservative Politiker. 2020 hatte die Regierung wegen der aufkommenden Alpha-Variante kurz vor dem Fest alle Feierlichkeiten verboten. Die Impfung bezeichnet Johnson als “unsichtbares Geschenk von unschätzbarem Wert”. Sie mache es möglich, dass in diesem Jahr wieder mehr Feierlichkeiten möglich seien. (24.12.2021)

US-Behörde reduziert Isolationsdauer für Gesundheitspersonal

Aus Sorge vor einer Überlastung der Krankenhäuser wegen Omikron haben die US-Gesundheitsbehörden die Isolationsdauer für Gesundheitspersonal nach einer Corona-Infektion reduziert. Wer einen negativen Test und keine Symptome habe, könne nach sieben Tagen an den Arbeitsplatz zurückkehren, teilte die Gesundheitsbehörde CDC am Donnerstag mit. Normalerweise empfiehlt die CDC eine Isolationsdauer von zehn Tagen. Unter Isolation versteht die CDC die Zeit nach einer bestätigten Infektion.

“Unser Ziel ist es, das Gesundheitspersonal und die Patienten zu schützen und eine übermäßige Belastung unserer Gesundheitseinrichtungen zu vermeiden”, sagte CDC-Chefin Rochelle Walensky. Beschäftigte im Gesundheitswesen, die alle empfohlenen Corona-Impfdosen erhalten hätten, müssten nach einer Hochrisikoexposition außerdem nicht zu Hause in Quarantäne bleiben. Diese Leitlinien gelten nur für das Gesundheitspersonal. In den USA ist Omikron mittlerweile dominant. Die Corona-Fallzahlen sind zuletzt in die Höhe geschnellt. US-Präsident Joe Biden setzt vor allem auf eine Rüstung der Krankenhäuser. (24.12.2021)

Australien verringert Intervall zu Booster-Impfungen

In Australien werden ab Jahresbeginn die Intervalle zwischen der Covid-Zweitimpfung und dem Booster verkürzt. Gesundheitsminister Greg Hunt sagte am Freitag, dass die Bürger ihre Booster-Impfung ab 4. Januar schon vier Monate nach der Zweitimpfung erhalten dürften. Ab Ende Januar soll dieser Intervall auf drei Monate gesenkt werden, wie die Immunisierungs-Beraterkommission mitteilte. Aktuell kann der Booster erst nach fünf Monaten verabreicht werden. Mit diesen Änderungen erhöht sich die Zahl der Australier, die eine Booster-Impfung beanspruchen können, von aktuell 3,2 Millionen auf 7,5 Millionen zu Jahresbeginn. Mit der weiteren Intervall-Verkürzung Ende Januar stiege diese Zahl auf 16 Millionen. (24.12.2021)

Sundance Festival im Januar schreibt Teilnehmern Booster-Impfung vor

Das Sundance-Filmfestival im US-Staat Utah hat wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante die Auflagen verschärft. Teilnehmer des größten US-Filmfest für unabhängige Produktionen müssen nun eine Booster-Impfung vorweisen, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Zudem gelten Maskenpflicht und andere Hygieneregeln. Das in den 1980er Jahren von Robert Redford begründete Festival soll vom 20. bis zum 30. Januar in der Wintersportregion Park City stattfinden. Gewöhnlich pilgern Zehntausende Filmfans zu dem Event in Utah, doch pandemiebedingt war das Filmfest zuletzt ins Internet verlegt worden. 2022 werden bei dem geplanten Hybrid-Event nun wieder Besucher vor Ort und zusätzlich online erwartet. (24.12.2021)

Frankreich und Italien melden Rekord-Infektionszahlen

In Frankreich und Italien gibt es neue Rekorde bei den Infektionszahlen. Die Behörden verzeichneten in Frankreich 91 608 neue Fälle und damit die höchste Zahl seit dem Beginn der Pandemie. “Die heutigen Zahlen sind nicht gut”, sagte Gesundheitsminister Olivier Veran, wobei er noch von leicht niedrigeren Zahlen ausgegangen war, die aber ebenfalls einen Höchststand markierten. Vermutlich werde es bald Änderungen an den Corona-Vorschriften geben.

In Italien haben die Gesundheitsbehörden mit etwa 44 600 Corona-Neuinfektionen ebenfalls einen neuen Höchstwert seit Pandemie-Beginn verzeichnet. Knapp 170 Menschen starben mit dem Virus, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Zuletzt hatten die Behörden am 13. November 2020 mit knapp 41 000 den höchsten Wert bei den Neuinfektionen registriert.

Allerdings wurden in den vergangenen Tagen vor Weihnachten viel mehr Corona-Tests gemacht. Am Donnerstag waren es dem Ministerium zufolge mehr als 900 000. Der Anteil der positiven Fälle darunter schwankte in den zurückliegenden sieben Tagen zwischen 3,6 Prozent und 4,9 Prozent.

Italiens Regierung reagiert auf die hohen Fallzahlen mit Verschärfung seiner Maßnahmen. Ab dem 1. Februar 2022 sei der Impfnachweis nur noch sechs statt wie bisher neun Monate gültig, teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza mit. Der Nachweis ist wichtig für den Zugang zu Verkehrsmitteln oder der Arbeit. Die Auffrischungsimpfung könne außerdem nach vier statt wie bisher fünf Monaten verabreicht werden.

Landesweit müssen die Menschen Speranza zufolge im Freien Masken tragen. In öffentlichen Verkehrsmitteln gelte zudem eine FFP-2-Masken-Pflicht, ebenso wie in Kinos, Theatern und Fußballstadien. Dort ist außerdem der Verzehr von Getränken und Speisen untersagt. In Museen und Ausstellungen führt Italien die 2G-Regel ein. Nur noch Geimpfte oder Genesene erhalten dort Zutritt. Bis zum 31. Januar 2022 sind außerdem Feste im Freien untersagt. Diskotheken, die bislang in Italien wieder offen waren, müssen schließen.

Neu ist auch die Regelung für den Zutritt zu Alten- und Pflegeheimen. Dafür müssen die Leute geboostert sein oder zusätzlich zur doppelten Impfung oder dem Genesungsnachweis einen negativen Test machen.

Auch in Spanien sind die Fallzahlen hoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das Gesundheitsministerium in Madrid am Donnerstagabend mit 563 an. Das waren fast 80 mehr als am Vortag. Die Inzidenz liegt damit inzwischen rund doppelt so hoch wie in Deutschland. Da jedoch fast 80 Prozent aller Bürger eine Grundimmunisierung durch eine zweifache oder im Falle von Johnson&Johnson einmalige Impfung erhalten haben und auch die Drittimpfungen relativ weit fortgeschritten sind, ist die Lage in den Krankenhäusern noch weniger dramatisch als in Deutschland. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen wurde mit 1515 angegeben. Sie belegten damit gut 16 Prozent der Kapazitäten in diesem Bereich. Die regionalen Unterschiede waren aber groß. Während in der Extremadura nur gut zwei Prozent der Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt waren, waren es in Katalonien 32 Prozent. Binnen eines Tages wurden 82 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert. (23.12.2021)

Neue Hochrisikogebiete

In der neuesten Auflistung des Robert-Koch-Instituts (RKI) werden nun auch die USA, Spanien – einschließlich der Balearen und Kanarischen Inseln – Portugal, Zypern und Finnland als Hochrisikogebiete geführt. Dagegen gelten unter anderem Österreich, Bosnien und Serbien nicht mehr als solche.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. (23.12.2021)

Novovax wirkt angeblich gut gegen Omikron

Der Corona-Impfstoff von Novavax bietet nach Angaben des Herstellers einen wirksamen Schutz gegen die Omikron-Variante. Das Vakzin rufe eine wirksame Immunreaktion gegen die Variante hervor, eine zusätzliche Auffrischungsimpfung erhöhe die Immunantwort, teilt das Unternehmen nach ersten Daten einer laufenden Studie zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei Jugendlichen und als Booster mit.

Der Impfstoff ist kürzlich erst von der EU zugelassen worden. Es können aber noch Wochen bis Monate vergehen, bis der Impfstoff breit verfügbar sein wird. Experten raten daher, nicht auf Novavax zu warten. Sondern auf einen der verfügbaren Impfstoffe zurückzugreifen. (23.12.2021)


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